Handlungsfeld Lebensraum: Stossrichtungen

Die Gebietskörperschaften im Metropolitanraum Zürich tragen mit den folgenden strategischen Stossrichtungen dazu bei, die Vielfalt und Attraktivität des Lebensraumes zu pflegen und zu stärken, indem sich die verschiedenen urbanisierten und ländlich geprägten Räume in ihren unterschiedlichen Funktionen und Qualitäten optimal ergänzen.

Die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung koordinieren
Um die weitere Zersiedlung zu vermindern, wird die Siedlungsentwicklung auf das System des öffentlichen Verkehrs ausgerichtet. Umgekehrt wird beim Ausbau der Verkehrssysteme darauf geachtet, dass die erwünschte Siedlungsstruktur dadurch gestärkt wird. Die funktionalen Verflechtungen im Metropolitanraum Zürich führen dabei zu einem Bedarf nach einer koordinierten Planung über die Kantonsgrenzen hinweg.
 

Den Flächenverbrauch minimieren
Die weitere Siedlungsentwicklung erfolgt möglichst ressourcen- und flächenschonend. Potenziale der Innenverdichtung auf allen räumlichen Ebenen werden konsequent genutzt. Die Akteure der Metropolitankonferenz entwickeln ein gemeinsames Verständnis hinsichtlich der künftigen Siedlungsentwicklung und stimmen ihre Grundlagen, Strategien und Instrumente gegenseitig ab.
 

Die Versorgung vor Ort sicherstellen
Durch eine Abstimmung der räumlichen Planungen über die Kantonsgrenzen hinweg und ein koordiniertes Angebot an spezialisierten Versorgungsleistungen, etwa im Bereich hochwertiger Bildungs- und Gesundheitsangebote, wird die Entwicklung im Metropolitanraum gefördert.
 

Landschafts- und Naherholungsräume sichern und vernetzen
Die landschaftlich reizvollen Räume werden erhalten, gestärkt und räumlich stärker untereinander vernetzt. Damit die Qualität der grossflächig zusammenhängenden Landschafts- und Freiräume gewahrt werden kann, wird ein abgestimmtes Vorgehen innerhalb des Metropolitanraumes gepflegt.
 

Dem Klimawandel begegnen
Der Metropolitanraum Zürich leistet einen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen. Dazu schöpfen die Kantone und Gemeinden ihre Handlungsmöglichkeiten konsequent aus, sei dies beispielsweise punkto Energieeffizienz oder einer nachhaltigen Mobilität, und prüfen gemeinsam innovative Ansätze. Der Metropolitanraum unternimmt zudem Anstrengungen um die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels, wie etwa den Umgang mit Naturgefahren, frühzeitig zu erkennen und bewältigen zu können.
 

Den schonenden Umgang mit Energieressourcen gewährleisten
Im Hinblick auf die knapper werdenden nichterneuerbaren Energien ist ein weitsichtiges Handeln aller Akteure im Metropolitanraum gefordert. Die Abhängigkeit von nichterneuerbaren Ressourcen wird durch die Herstellung und Beschaffung erneuerbarer Energien verringert. Unterstützt wird dieses Begehren mit einer Steigerung der Energieeffizienz.



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aktualisiert: 21.12.2011, 17:48