Handlungsfeld «Wirtschaft»

Wissen bildet die wichtigste Ressource des Metropolitanraums Zürich. Mit folgenden strategischen Stossrichtungen wird dazu beigetragen, die Wissensgenerierung zu fördern sowie die Innovationskraft des Raumes und die Standortbedingungen für zukunftsfähige Unternehmen zu stärken:

DIE WIRTSCHAFTSSEKTOREN STÄRKEN: Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeiten in allen drei Wirtschaftssektoren zur Unterstützung der KMU bei ihrer Weiterentwicklung. Förderung einer diversifizierten Wirtschaftsstruktur als Grundlage für einen umfassenden und attraktiven Arbeitsmarkt.

DEN ARBEITSMARKT FÜR HOCHQUALIFIZIERTE ARBEITSKRÄFTE ATTRAKTIV GESTALTEN: Schaffen einer möglichst hohen Zugänglichkeit des Arbeitsmarktes und Förderung von einfachen Regulierungen und administrativen Abläufen, etwa bezüglich Arbeitsbewilligungen.

DEN BILDUNGSSTANDORT WEITERENTWICKELN: Konsequentes Ausnutzen von Synergiepotentialen zwischen den verschiedenen Institutionen. Als Fundament dient hierzu ein durchlässiges, flexibles Bildungsangebot mit Vorschulen,  den Grundschulen, den Gymnasien und der dualen Berufsbildung, mit höheren Fachschulen sowie den Hochschulen.

DEN WISSENSTRANSFER UNTERSTÜTZEN: Pflegen von Plattformen und anderen Gefässen (Messerveranstaltungen, Tagungen und branchenspezifische Netzwerke), die den Wissenstransfer unterstützen und stimulieren. Zusammenspiel von öffentlichen und privaten Forschungsanstrengungen mit der Wirtschaft schafft und stärkt funktionsfähige Innovationsketten.

DIE STRATEGISCHE FLÄCHENENTWICKLUNG ABSTIMMEN: Um die notwendigen Standortqualitäten zu gewährleisten, handeln die Akteure des Metropolitanraumes nach einer gemeinsamen Vorstellung hinsichtlich der strategischen Flächenentwicklung und der Aktivierung ausgewählter Entwicklungsschwerpunkte.

DIE VERWALTUNG LEISTUNGSFÄHIG HALTEN: Durch eine verstärkte Vereinfachung und Harmonisierung der Verwaltungsabläufe und gemeinsame Leistungsangebote kann die Effizienz der Leistungserbringung in den Kantonen, Bezirken und Gemeinden erhöht und die Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen verbessert werden ohne die Stärken des föderalistischen Systems aufs Spiel zu setzen (z.B. Stärkung neuartiger Formen der Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltungen, aber auch mit öffentlichen oder privaten Dritten ausserhalb der Verwaltungen; Weiterentwicklung des E-Government; Gemeinsames Benchmarking).

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aktualisiert: 29.06.2010, 11:54