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Stand: In Umsetzung

Februar 2014: Hintergründe, erste Erkenntnisse und weshalb die Diskussion über die Verkehrsfinanzierung in Zukunft immer wichtiger wird: Interview mit Projektleiter Gordon Finné.

 

Nutzerfinanzierung des Verkehrs

Die künftige Finanzierung von Verkehrsinfrastrukturen ist ein zentrales Thema in der Verkehrspolitik. Einerseits stehen teure Ausbauvorhaben des Bundes an, andererseits ist die Zukunft der heutigen Hauptfinanzierungsquellen (Treibstoff- und Motorfahrzeugsteuern) unsicher. Da im Metropolitanraum Zürich diverse Verkehrs-Schlüsselprojekte vor der Umsetzung stehen, ist die Region in besonderem Masse von den anstehenden Herausforderungen bezüglich Finanzierung betroffen. Aus diesen Gründen hat die Metropolitankonferenz Zürich eine Studie zur Untersuchung von alternativen Modellen für die Finanzierung von Infrastrukturvorhaben in Auftrag gegeben.

Im Zentrum der Studie steht die Frage, wie die Nutzer verstärkt in die Finanzierung einbezogen werden können. Neben der Mittelbeschaffung soll die Nutzerfinanzierung auch die Beeinflussung des Verkehrs (Lenkungseffekte) ermöglichen. Im Vordergrund stehen dabei der Abbau von Verkehrsspitzen und der Modal Split.

Der Fokus der Studie liegt auf bestehenden und neuen Finanzierungsmodellen (z.B. Motorfahrzeugsteuer, Parkgebühren, öV-Tarife, Mobility Pricing). Schweizweit steht insbesondere das Mobility Pricing zur Diskussion. Deshalb wird das Projekt mit den Aktivitäten des Bundes koordiniert.

Projektleitung: Gordon Finné, Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau