Good Practice-Seminare

Die Metropolitankonferenz Zürich organisiert regelmässig Good Practice-Seminare, an welchen den Mitgliedern besonders gelungene Projekte aus verschiedenen Themenfeldern vorgestellt werden. Denn die Erfahrungen, die eine Gemeinde oder eine Region bei der Durchführung eines Projektes sammelt, sind sehr wertvoll für andere Akteure, die ein ähnliches Projekt planen. Hauptziel der Good Practice-Seminare ist es daher, Erfahrungen, Ideen, Vorgehensweisen und Erfolgsfaktoren aus konkreten Projekten an die interessierten Mitglieder der Metropolitankonferenz weiterzugeben.

 

Praxis Seminar 19. September 2019: 3D-Stadtmodell und Smart Use digitale Tools für Stadtentwicklung und Raumplanung

Die Metropolitankonferenz Zürich hat im Sommer 2019 im Rahmen ihres Kooperationsprogramms zum Themenschwerpunkt «Folgen des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums» die beiden Kooperationsprojekte «3D-Stadtmodell» und «Smart Use» abgeschlossen und am 19. September 2019 ein Praxis-Seminar durchgeführt. Im Zentrum stand der Praxiseinsatz der beiden Tools, die Bedürfnisse der GemeindevertreterInnen an die Anwendungen und mögliche Weiterentwicklungen.

 

Praxis-Seminar 14. September 2018: Rahmenbedingungen für innovative letzte Meile Angebote in der Logistik

Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum sowie der zunehmende Online-Handel führen zu einem erhöhten Bedarf nach Ver- und Entsorgungsleistungen. Dies wirkt sich wiederum auf den Lieferverkehr aus: Knapp vorhandene Verkehrsinfrastrukturen und Flächen im urbanen Raum werden zusätzlich belastet. Innovative Lösungen auf der letzten Meile – dem letzten Abschnitt auf der Logistikkette – sind daher gefragt. Die Metropolitankonferenz Zürich hat im Frühling 2018 im Rahmen ihres Kooperationsprogramms zum Themenschwerpunkt «Folgen des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums» das Kooperationsprojekt Innovative Letzte Meile Angebote (ILMA+) abgeschlossen und am 14. September 2018 ein Praxis-Seminar zusammen mit Rapp Trans AG durchgeführt. Im Zentrum standen die Handlungsempfehlungen von ILMA+ und der Erfahrungsaustausch über die verschiedenen Gestaltungmöglichkeiten im Umgang mit Logistik und Güterverkehr auf kommunaler und regionaler Ebene. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die Entwicklungen im stationären Detailhandel und beim Online-Handel eingegangen.

 

Projektateliers 24. November 2017: Wachstum und Digitalisierung

Im Rahmen der Metropolitankonferenz vom 24. November 2017 in Winterthur wird das Thema „Folgen des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums im Metropolitanraum Zürich“ behandelt. Das Wachstum ist im Rahmen des Schwerpunkteprogramms 2016-2019 als eine der grössten Herausforderungen im Metropolitanraum Zürich identifiziert worden. Die Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung stellt Anforderungen in unterschiedlichen Bereichen wie Mobilität, Infrastruktur, Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit, Wohnungsmarkt und Energiekonsum. Gleichzeitig sind die Bereiche auch durch neue Entwicklungen wie die alternde Gesellschaft, die Abhängigkeit der Märkte durch die globale Vernetzung und die Zunahme internationaler Migration beeinflusst. Dabei wird das Wachstum von der darunter liegenden Digitalisierung beschleunigt. Körperschaften und funktionale Räume streben in diesem Zusammenhang die Festigung ihrer Standortattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit an. Im Rahmen zweier Projektateliers werden an der Metropolitankonferenz drei Kooperationsprojekte präsentiert.

 

Good Practice-Seminar 19. Mai 2017: Wiederbelebung von Ortszentren

Das Bevölkerungswachstum und die zunehmenden Anspruche an den Raum, die wachsende Mobilität sowie der sich verschärfende Standortwettbewerb verlangen von den Städten und Gemeinden eine sorgfältige Siedlungsentwicklung. Dieser Strukturwandel wird vor allem dann offensichtlich, wenn Geschäfte und Lokale in Ortskernen aufgrund von zunehmenden Online Shopping-Angeboten und Shoppingcenter schliessen mussen. Dies stellt sowohl Private wie auch die öffentliche Hand vor neue Herausforderungen. Am Good Practice-Seminar vom 19. Mai 2017 stellt die Metropolitankonferenz Zurich zwei gelungene Beispiele im Bereich der Wiederbelebung von Ortszentren vor. In einem Inputreferat wird zuerst der Rahmen gesetzt, in dem der Strukturwandel im Allgemeinen und die Ausgangslage fur viele Gemeinden und Kantone aufgezeigt werden.

 

Good Practice-Seminar 18. November 2016: 4.0 Folgen der Digitalisierung für Politik und Gesellschaft

Die Digitalisierung hat bereits die Welt verändert und wird es auch zukünftig noch tun. Von diesem Wandel sind so gut wie alle Lebensbereiche und damit die Gesellschaft betroffen. Viele Kantone und Gemeinden haben dies erkannt und stellen sich zunehmend Fragen wie: «Was heisst dieser Wandel konkret für die Verwaltung und wie kann die öffentliche Hand Vorteile daraus ziehen?» «Was sind die Folgen für die Bürgerinnen und Bürger, wenn öffentliche Dienstleistungen zunehmend digitalisiert werden?». Am Good Practice-Seminar vom 18. November 2016 zeigte die Metropolitankonferenz Zürich anhand zweier gelungener Beispiele aus der Privatwirtschaft auf, welche Potenziale Cluster-Bildungen und die Startup-Förderung im Bereich der Cryptofinance-Technologie bergen und wie man anhand digitaler Aktenführung Flüchtlingskrisen erfolgreich bewältigen kann.

 

Good Practice-Seminar 20. Mai 2016: Frühe Förderung und Kinderbetreuung als Investition

Die frühe Förderung von Kindern sowie Möglichkeiten zur externen Kinderbetreuung verbessern die Chancengleichheit, erhöhen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und haben einen positiven fiskalischen und volkswirtschaftlichen Effekt. Viele Kantone und Gemeinden haben dies erkannt und fördern Angebote für externe Kinderbetreuung und Frühförderung gezielt. Dennoch liegen die Ausgaben der Schweiz für Angebote im Alter zwischen 0 und 5 Jahren gemessen am Bruttoinlandprodukt deutlich unter dem Durchschnittswert aller OECD-Staaten. Am Good Practice-Seminar vom 20. Mai 2016 stellte die Metropolitankonferenz Zürich zwei gelungene Beispiele im Bereich der Frühförderung und der externen Kinderbetreuung vor. In einem Inputreferat zeigte Prof. Dr. Martin Hafen von der Hochschule Luzern die Bedeutung der Frühförderung und das Potenzial für Gemeinden und Kantone auf.

 

Good Practice-Seminar 27. November 2015: Partizipation der Öffentlichkeit

Der Einbezug der Bevölkerung bei wichtigen politischen Prozessen ist in der Schweiz weit verbreitet. In vielen Fällen ist eine gewisse Form von Partizipation vorgeschrieben. In vielen Fällen beziehen Kantone und Gemeinden ihre Bevölkerung aber auch ein, obwohl sie dazu gesetzlich nicht verpflichtet wären. Gründe dafür gibt es viele, etwa weil sich Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung besser erfassen lassen, weil es die Akzeptanz für ein Projekt erhöhen kann oder weil ein grosser Informationsbedarf besteht. Der Einbezug der Bevölkerung in Planungs- und Entwicklungsprozesse bietet grosse Chancen, bringt aber auch viele Herausforderungen und Stolpersteine mit sich. Am Good Practice-Seminar vom 27. November 2015 präsentierte die Metropolitankonferenz Zürich zwei Partizipationsbeispiele, die anderen Gemeinden und Kantonen als Anregung dienen können, und stellte anhand eines Fallbeispiels Verfahrens- und Partizipationsgrundsätze zur Diskussion.

 

Good Practice-Seminar 22. Mai 2015: Überregionale Zusammenarbeit

Die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Kantonen und Bund ist Chance und Herausforderung zugleich. Viele Aufgaben lassen sich effizienter bewältigen, wenn sie mit vereinten Kräften angegangen werden. Am Good Practice-Seminar vom 22. Mai 2015 stellte die Metropolitankonferenz Zürich drei gelungene Beispiele von Kooperationen unter Gemeinden und Kantonen vor, die anderen Gemeinden und Kantonen als Anregung dienen können.