logo_MK

Veranstaltung – Metropolitankonferenz 2026

Am Donnerstag, 20. August 2026, von 16.00 bis 19.00 Uhr findet unsere jährliche Metropolitankonferenz statt. Es erwartet Sie ein spannendes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm zu den Vereinsgeschäften mit Inputreferat, Breakout-Sessions und einem anschliessenden Netzwerkapéro. Der Fokus der diesjährigen Konferenz liegt einerseits auf dem Inputreferat von PD Dr. Christian G.C. Marxt zum Schwerpunktthema Innovationsklima in der Schweiz, passend zum Mittlerziel 2 (Förderung eines positiven Innovationsklimas) der Strategie, andererseits auf den vier neuen Projekten des aktuellen Kooperationsprogramms 2025–2028, «Dichter und bezahlbar: Toolbox für zukunftsfähige Gewerbeflächen», «Gesamtmobilität Schweiz», «Raumkompass» und «Zukunft Arbeitsplatzgebiete».
Bei der Anmeldung wählen Sie zwei Breakout-Sessions dieser Projekte aus, die Sie besonders interessieren. Darin gewinnen Sie Einblick in die geplante Projektumsetzung, diskutieren in Kleingruppen und erhalten die Gelegenheit, eigene Impulse und Anliegen einzubringen. Sie finden die Steckbriefe der Projekte weiter unten.

Datum: Donnerstag, 20. August 2026
Zeit: 16.00–19.00 Uhr (inkl. Apéro riche)
Ort: Restaurant Au Premier (im HB Zürich, Eingang: Hauptbahnhof Südtrakt, 2. Obergeschoss, Wegbeschreibung)

Tragen Sie sich den Termin im Kalender ein und melden Sie sich direkt mittels untenstehendem Formular an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

***
Programm

15.30–16.00 Uhr
Eintreffen und Begrüssungskaffee

16.00–16.05 Uhr
Begrüssung durch den Präsidenten Regierungsrat Marc Mächler

16.05–16.20 Uhr
Inputreferat von PD Dr. Christian G.C. Marxt: Innovationsklima in der Schweiz – Illusion oder Realität?

PD Dr. Christian G. C. Marxt ist eine führende Schweizer Stimme im Bereich Innovation. Er forscht und lehrt an der ETH Zürich zu den Bedingungen funktionierender Innovationsökosysteme – an der Schnittstelle von Innovation, Entrepreneurship und Technologietransfer; zuvor lehrte er an der Stanford University, der UNSW Sydney und der KTH Stockholm. Für seine praxisnahe Lehre wurde er mit der Goldenen Eule der ETH Zürich ausgezeichnet; als Lead Coach des Innosuisse STARTUP Campus begleitet er Startups aktiv auf ihrem Weg in den Markt.
Vor mehr als einem Jahrzehnt hat er mit seiner Studie «Innovationssystem Schweiz: Eine Bestandsaufnahme» im Auftrag des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats eine für die Schweiz einzigartige Grundlagenarbeit zum gesellschaftlichen Innovationsklima geleistet: Was prägt dieses Klima, und welche Rolle spielen dabei Risikobereitschaft, Fehlerkultur und das Vertrauen in die Innovationsakteure? An der Metropolitankonferenz stellen wir gemeinsam mit ihm die Frage, was sich seither verändert hat und wie die Situation heute zu beurteilen ist: Die Schweiz ist zwar zum 13. Mal in Folge Innovationsweltmeister im Global Innovation Index, hat aber im IMD World Competitiveness Ranking ihren Spitzenplatz verloren und liegt aktuell nur noch auf Platz drei. Wie sichern wir den Innovationsspitzenplatz angesichts dieser Entwicklung? Und welche Rolle spielen dabei Verwaltungsstrukturen, Fehlerkultur und politische Prozesse?

16.20–16.35 Uhr
Diskussion im Plenum

16.35–17.00 Uhr
Breakout-Sessions zum Kooperationsprogramm: Runde 1

Der Druck auf Gewerbeflächen im Metropolitanraum Zürich steigt: Durch die Konkurrenz von Wohnen und zahlungskräftigen Dienstleistungs- und Retailnutzungen finden insbesondere Handwerksbetriebe und das Kleingewerbe immer schwerer passende Räume – mit direkten Folgen für die Funktionsfähigkeit der Gemeinden und des Metropolitanraums. Das Projekt setzt hier an und entwickelt praxisnahe Lösungen für preisgünstige und dichte Gewerbeentwicklungen. Mit konkreten Fallbeispielen aus dem In- und Ausland, Analysen und der Erprobung in ausgewählten «Laborräumen» entstehen umsetzbare Ansätze. Die daraus entwickelte digitale Toolbox bietet Städten und Gemeinden direkt anwendbare Ansätze für Planung, Entwicklung und Umsetzung.

Das Projekt «Gesamtmobilität Schweiz» schafft eine überkantonale Innovationsplattform, um Mobilitätsinnovationen im Metropolitanraum Zürich sichtbar zu machen, Akteure zu vernetzen und erfolgreiche Lösungen schneller zu skalieren. Es adressiert die heutige Fragmentierung von Mobilitätsprojekten, reduziert Doppelspurigkeiten und fördert die koordinierte Entwicklung von Lösungen über institutionelle und kantonale Grenzen hinweg. Kernbestandteile sind eine digitale Plattform, die Durchführung von Innovations-Challenges zu Zukunftsthemen wie autonomem Fahren, Last-Mile-Lösungen und urbaner Logistik sowie ein standardisiertes Kooperationsmodell für Verwaltung, Wirtschaft und Forschung. Ergänzt wird das Vorhaben durch einen jährlichen Gesamtmobilitäts-Report und einen Summit, die Wissenstransfer, politische Anschlussfähigkeit und die Verbreitung erfolgreicher Ansätze sicherstellen. Ziel ist es, Mobilitätsinnovationen effizienter umzusetzen, die Ressourcennutzung zu verbessern und den Metropolitanraum Zürich als führenden Standort für kooperative Mobilitätsinnovation zu stärken.

Im Metropolitanraum gibt es zahlreiche Räume in Unternehmen, Gemeinden und öffentlichen Infrastrukturen, die unter- oder wenig genutzt werden. Gleichzeitig suchen Bildungs- und Nachwuchsförderungsorganisationen nach geeigneten, kostengünstigen Lern- und Experimentierorten, um MINT+-Kompetenzen und Future Skills zu vermitteln. Das Problem ist nicht der Mangel an Räumen, sondern fehlende Übersicht, Koordination und Vermittlung. Das Projekt «Raumkompass» setzt hier an. Den Auftakt bildet eine Raum- und Bedarfsanalyse im MKZ-Raum. Ziel ist die Entwicklung eines tragfähigen Matching-Modells zwischen Raumanbietenden und -suchenden. Dieses bildet die Grundlage für die digitale Plattform «Raumkompass». Gemeinden erschliesst sich die Möglichkeit, bestehende Infrastrukturen ohne Neubauten zu nutzen und Zentrumsflächen zu beleben. Unternehmen und Institutionen stärken ihr Profil als Innovationspartner und fördern den Nachwuchs. Bildungsakteure erhalten planbaren Zugang zu geeigneten Räumen. Damit profitieren alle Beteiligten von neuen Kooperationen zwischen Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft.

Rechenzentren, Logistik und Recycling sind unverzichtbar für das Funktionieren von Städten und Regionen. Ihre volkswirtschaftliche Bedeutung hat in den letzten Jahren rasant zugenommen und wird auch zukünftig wachsen. Gleichzeitig geraten sie aber zunehmend unter Druck: Die Nutzungen sind meist flächenintensiv, erzeugen geringe Wertschöpfung pro Quadratmeter und sind teils mit erheblichen Emissionen verbunden. Das Projekt «Zukunft Arbeitsplatzgebiete» untersucht, welchen wirtschaftlichen Mehrwert diese Versorgungsfunktionen bringen und wie sie räumlich effizient und konfliktfrei integriert werden können. Ein GIS-basiertes Analyse-Tool soll Gemeinden und Kantonen dabei unterstützten, Versorgungsfunktionen an den dafür geeigneten Standorten zu sichern.

17.05–17.30 Uhr
Breakout-Sessions zum Kooperationsprogramm: Runde 2

17.35–18.05 Uhr
Ordentliche Vereinsgeschäfte

18.05–18.15 Uhr
Verabschiedungen und Abschluss

Ab 18.15 Uhr
Apéro riche

***