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Zukunft EFH – Einfamilienhausquartiere revitalisieren

Ein Grossteil aller Einfamilienhäuser in der Schweiz wird lediglich von ein bis zwei Personen genutzt. Gleichzeitig wächst die Schweizer Bevölkerung und Wohnraum wird immer knapper. Mit einer zunehmend alternden Quartierbevölkerung und unternutztem Wohnraum, steigt das Risiko einer nicht nachhaltigen Siedlungsentwicklung.

«Zukunft EFH» hat zum Ziel, ein ganzheitliches Informationsangebot sowie Beratungskonzept zu schaffen, welches Einfamilienhausbesitzer in der Neuausrichtung ihres Eigenheims unterstützt. In drei Phasen soll das von den Projektleitenden aufgestellte Analysetool sowie Beratungsangebot mit ausgewählten Partnergemeinden getestet, evaluiert und für die projektunabhängige Weiterführung aufbereitet werden. In den mit besonderem Veränderungspotenzial identifizierten Einfamilienhausquartieren finden Impulsveranstaltungen und persönliche Beratungen statt, um das erarbeitete Analyse- und Beratungsangebot zu testen. Im Hintergrund steht stets der Gedanke, dass nach erfolgreichem Abschluss des Projekts, Gemeinden und EFH-Besitzer mit dem Analyse- und Beratungsangebot befähigt sind sich der Thematik selbständig, ohne die Unterstützung des Projektteams anzunehmen. Für mehr Nachhaltigkeit und weniger unternutztem Wohnraum in Schweizer Einfamilienhausquartieren!

Institution: EBP Schweiz AG und Planungsdachverband Region Zürich und Umgebung (RZU)

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Einfamilienhausquartiere als Knacknuss für die Planung

Dem Namen nach dient ein EFH einer Familie, doch schon nach einem Drittel des Gebäudelebens entfernt sich die tatsächliche Nutzung vom namensgebenden Zweck. Theoretisch müsste der Markt dafür sorgen, dass ein, nach dem Auszug der Kinder, unternutztes Haus (mit ⌀ 142 m2) einem neuen, grösseren Haushalt zukommt. Einige Faktoren bewirken jedoch, dass 54 % der EFH-Haushalte nur aus einer oder zwei Personen bestehen.

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