Rückblick auf den Metro-Talk «KI in der Verwaltung»
Am Donnerstag, 3. September 2026 trafen wir uns zum Metro-Talk «KI in der Verwaltung» im Restaurant Zum Königstuhl als Abschluss unserer Zusammenarbeit mit dem Projekt Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz. Regierungspräsidentin des Kantons Zürich, Carmen Walker Späh, begrüsste die Gäste als Projektgotte zum Anlass. Sie betonte, dass KI bereits jetzt wichtige Aufgaben in der Verwaltung übernimmt, beispielsweise das Protokollieren.
Afke Schouten von AI Bridge erklärte, dass sich die meisten Organisationen betreffend KI in einer Explorationsphase befinden, noch nicht in einer Transformationsphase.
Die Podiumsdiskussion, zusammen mit Afke Schouten, Angélique Henkelmann der Staatskanzlei Kanton Zürich und Ali A. Guenduez von der Universität St.Gallen (HSG), beleuchtete auch die Grenzen des KI-Einsatzes, insbesondere beim Datenschutz.
Es steht fest: Finale Entscheidungen werden weiterhin von Menschen getroffen. Es gilt, Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien zu fördern. Mitarbeitende müssen aktiv eingebunden werden, um einen erfolgreichen Wandel in der Verwaltung zu ermöglichen.
Projektleiter Raphael von Thiessen brachte ein, wie KI konkret genutzt werden kann, um Prozesse – etwa im Baubewilligungsverfahren – zu automatisieren und zu beschleunigen, wodurch spürbare Effizienzgewinne erzielt werden können.
Angela Eicher vom Kanton St.Gallen betonte, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit und strategische Initiativen den Weg für zukunftsfähige KI-Projekte in der öffentlichen Verwaltung ebnen.
Fazit: Es braucht Experimentierraum für KI-Anwendungen in der Verwaltung, wie die Innovation-Sandbox eine ist. Wir freuen uns sehr, dass das Projekt eigenständig weitergeführt wird und bleiben gespannt auf die weiteren Erkenntnisse.