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©Remo_Daguati

Zukunft Arbeitsplatzgebiete – Logistik, Datenzentren und
Recycling ressourceneffizient integrieren

Das Projekt «Zukunft Arbeitsplatzgebiete» unterstützt Kantone, Städte und Gemeinden des Metropolitanraums Zürich im Umgang mit Flächen für Logistik, Recycling und Datenzentren. Mit dem entwickelten Analyse-Tool werden geeignete Standorte identifiziert und deren ressourceneffiziente und konfliktfreie Einbettung in Gewerbe- und Industriegebiete sichergestellt.

Ausgangslage

Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur ist für eine funktionierende Wirtschaft unverzichtbar – und ihre Bedeutung wächst stetig. Die Nutzungen sind jedoch meist flächenintensiv, erzeugen geringe Wertschöpfung pro Quadratmeter und sind teils mit erheblichen Emissionen verbunden. In urbanen und suburbanen Räumen gerät die Suche nach den dafür nötigen Flächen deshalb zunehmend unter Druck: Attraktivere Nutzungen wie Wohn- oder Arbeitsplätze verdrängen Versorgungs- und Entsorgungsbetriebe in Randgebiete. Das ist problematisch, da diese für eine hohe Ressourceneffizienz die Nähe zu Märkten, Produktionsketten und Entsorgungsströmen sowie bestehender Infrastruktur benötigen.

Das Projekt in der Umsetzung

Das Projekt erarbeitet als Grundlage eine typologisierte Übersicht über die Standortanforderungen und den volkswirtschaftlichen Mehrwert von Logistik, Datenzentren und Recycling anhand von Interviews und Studien. Daraus wird ein GIS-basiertes Tool zur Analyse geeigneter Zonen entwickelt und mit den Partnerkantonen getestet. Die Kantone erhalten dadurch einen Überblick, ob und wie viel geeignete Flächen zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit Anbietern der Versorgungsinfrastrukturen und den Kantonen erarbeitet das Projektteam, wie entsprechende Fördermassnahmen rechtlich und politisch verankert werden können. Neben dem Analyse-Tool werden die Ergebnisse über Impuls- und Fachveranstaltungen bekannt gemacht.

Ziel der Metropolitankonferenz Zürich

Das Projekt geht ein hochgradig raumrelevantes Thema an, das bisher nur wenig Aufmerksamkeit erhielt. Unter Berücksichtigung veränderter Zukunftstrends sowie der raumplanerischen und wirtschaftlichen Perspektive schärft das Projekt das Bewusstsein, dass Nutzungsflächen einen relevanten Einfluss auf die Versorgungssicherheit, Kreislaufwirtschaft und Ökobilanz des Metropolitanraumes Zürich haben. Das Projekt schafft eine Übersicht aller relevanten Akteure, damit eine überregionale Planung sichergestellt werden kann.

Institution: KEEAS AG